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Montag, 13. November 2017

Nicht so'n langweiliges Konferenzding!

Große Gruppen mit der Catch Box im Gespräch halten: macht Spaß, erleichtert das Moderatorenleben und schafft Augenhöhe

Zukunfts-Workshop am Samstag mit 47 sehr lebendigen Teilnehmern, die sich drei Gruppen zuordnen lassen. Die Aufgabenstellung ist nicht schwierig. Es geht um Standortbestimmung und Vision. Workshops dieser Art mache ich am liebsten mit Katrin Liebert.

Die Herausforderung liegt darin, arbeitsfähige Gruppen zu schaffen – also nicht zu groß – und jeweils den Transfer der Ergebnisse ins Plenum zu gewährleisten. Dabei haben wir uns erstmals der Catch Box bedient, eines Mikrofons im Schaumstoffwürfel, das sich blitzschnell hin- und herwerfen lässt und dank der „Verkleidung“ gar nicht erst den Respekt eines Mikros für sich reklamiert.

Ein Stuhlkreis fürs Plenum mit fast 50 Menschen – das macht die Stimme nicht einen Tag lang mit. Für das Gruppengeschehen war die kreisförmige Anordnung der Sitze aber wichtig. Der Kreis schafft Gemeinsamkeit, und alle sind dort gleich. Mit der Catch Box ist die Reflexionsrunde einfach. Und lustig, denn natürlich werfen einige daneben, oder diejenigen, auf die die Box zufliegt, waren sich noch gar nicht sicher, dass sie einen Beitrag leisten wollten. Hat man aber erst einmal den spielzeugähnlichen Würfel in der Hand, dann will man offenbar auch sprechen. Es fühlt sich an wie in der Kita, wenn nur der sprechen darf, der gerade den Rede-Stein in den Händen hält. Die Catch Box zu halten, gibt eben auch Rederecht.

Zum ersten Mal erlebt habe ich die Catch Box bei der Design Thinking Conference Ende Oktober in Amsterdam. 150 Menschen konstruktiv einbinden? Kein Problem. In wenigen Minuten wuchsen dort Bühne und Publikum zusammen. Was wäre nochmal die Alternative gewesen? Ach, bloß nicht dieses Konferenzding, wo zwei Helferlein mit dem Mikro durch die Reihen gehen.

In Münster gibt es die Catch Box übrigens bei audio extreme. Mit netter technischer Anleitung und perfektem Service :).